Meine "Hirnigkeit"

Mit Leichtigkeit rechtshirnig, Hang zum Ganzhirnigen.

"episodisches" Erinnern

Mein pädagogisches Konzept:

Für mich ist das generative Lernen die Grundlage des individualisierten Lernens. Erst, wenn eigene Erkenntnisse und Einsichten zu einer Lern-Thematik von sich aus da sind, wenn quasi der Nutzen, der Vorteil selbst erkannt wurde, kann Lernstoff oder Lernmaterie verarbeitet werden, selbst wachsen, sich generieren.
Und dieses Lernen fruchtet sicher und langanhaltend;
es greift!

Weiter: Erst, wenn das eigene Selbst bekannt und erfahrbar ist, kann Lernen pro-aktiv und selbstgestaltet sein. In zeitlicher Dimension ausgedrückt: der anfängliche Aufwand für die "Bodenarbeit" ist grösser, als wenn per "Notwendigkeit" gelernt wird. Man sagt auch "einpauken" dazu. Dieser Stofferwerb geht zwar schneller, die Lerninhalte jedoch "keimen" nicht von sich aus auf dem bisherigen Lernfeld. Die Lernenden sind abhängig von externen Instruktoren, die den Umgang mit dem Stoff genau befehlen, die genaue Anwendungsrezepte kund tun und die die Lernenden stets erneut motivieren müssen, das Aufgenommene zu aktivieren oder zu nutzen. Das Lernen ist extrinsisch, genauso wie die Motivation. Dies ist auch ein difizitärer Ansatz!

Beim generativen Lernen kann der Pädagoge (Gärtner) vertrauensvoll und nach erfolgter psychologisch-methodisch-didaktischer typengerechter Vorarbeit (Bodenbearbeitung) sich vom Terrain mehr und mehr zurückziehen, nachdem das Lerngut (Saat) vom Lernenden selbst erkundet und veredelt wird, denn das Lernen ist gelernt. Der Gärtner hat im Vorweg sorgfältig darauf geachtet, welche Lernpflänzchen auf welchem Boden stehen müssen, um optimal zu lern-wachsen. Die Gärtnerin weiss, wann und ob und wie eventuell Stützhölzchen notwendig sind, welche Klimaverhältnisse Voraussetzung sind, welche nachbarlichen Bereicherungen oder Vermeidungen einzuhalten sind.Und die Gärtnerin freut sich mit dem Gärtner, wenn die Lernpflanze irgendwann einmal erblüht oder Früchte trägt. Beide wissen genau, dass sie dazu nicht anwesend sein müssen oder können, und dass auch die Pflanze bereits am Anfang des Wachstums von der künftigenPracht noch keinerlei Ahnung haben kann, um den späteren Erfolgzu beurteilen. Sie wissen, dass die Lernpflanze die in sich wohnende Lernkräfte hat, dass sie stark genug ist für die eigene Entwicklung in Selbstkompetenz.